Diplomarbeit Burkhard Ocker

Kalibrierung der ALADiN-Flugzeitwand

Frankfurt, Juni 1993

Summary: Wegen des großen dynamischen Bereichs der ALADIN­Flugzeitwand gilt es bei der Kalibrierung im besonderen, die Amplitudenabhängigkeit des Triggerzeitpunktes (Walk) und das Verhältnis zwischen einfallender Lichtintensität und der dadurch entstehenden Anodenladung im Fotovervielfacher (Response) für jeden Kanal zu bestimmen. Im letzten Experiment wurde die Möglichkeit untersucht, diese Kalibrierung mit Hilfe eines Lasersystems durchzuführen. Dabei kam es bei der Bestimmung bei der Funktionen zu Sprüngen in der Amplitude. Weiterhin wurde festgestellt, daß bei der Anregung der Szintillatoren mit Hilfe des Lasers eine andere Walkfunktion als im Experiment gemessen wurde. In der vorliegenden Arbeit wird auf die Flugzeitmessung und die Ladungsbestimmung mit Hilfe der ALADIN­Flugzeitwand eingegangen, und verschiedene Möglichkeiten der Walkkorrektur diskutiert. Als Urheber der Amplitudensprünge wurden drei ratenabhängige Verstärkungsniveaus des Fotovervielfachers HAM R 3478 gefunden. Durch unterschiedliche Sprungfrequenzen bei ansteigenden und abfallenden Raten bildete sich eine Hysteresekurve aus. Untersucht wird das Verhalten der Amplituden und der Durchgangszeiten bei einem solchen Übergang. Als Ursache für die Verstärkungsänderung konnte auf das Aufladen einer der hinteren Dynoden, verursacht durch den auftreffenden Elektronenfluß, geschlossen werden. Abschließend wurde die Möglichkeit untersucht, durch Einkopplung von Leuchtdioden einen konstanten Mindeststrom in den Röhren zu erzeugen, um eine konstante Verstärkung zu erreichen.
Paper: Postscript (3.1 Mb) PDF (2.7 Mb) 82 pages

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